Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Alles Gute – Wiener Neudorf!

Liebe Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfer!

Mit meiner letzten Kolumne verabschiede ich mich von Ihnen. Als Vizebürgermeisterin, Umweltgemeinderätin, Mobilitätsbeauftragte und e5-Leiterin einer Gemeinde, die sich in den letzten Jahren von einer Industriegemeinde zur lebenswerten Wirtschaftsgemeinde entwickelte. Entscheidend war, dass wir in die NÖ Dorf/Stadterneuerung und das europäische Energieeffizienzprogramm e5 aufgenommen wurden. Dadurch gelang es, fachlichen Input zu generieren und EU-Fördertöpfe anzuzapfen. Insgesamt lukrierten wir Förderungen in Millionenhöhe. Unsere Geh- und Radwege wurden de facto von der EU, Umweltministerium und weiteren Förderquellen bezahlt. Wir verteilten den Straßenraum gerechter an alle Verkehrsteilnehmer und erhöhten durch die Ortsbildgestaltung die Aufenthaltsqualität. Mit den Mobilitätsangeboten schafften wir attraktive Alternativen zum privaten Pkw und legten die Grundlage, dass Mobilität für alle leistbar ist.

Innerhalb weniger Jahre wurde es zur Selbstverständlichkeit, dass wir keine Pestizide mehr verwenden, die Lichtverschmutzung durch die situative Straßenbeleuchtung eindämmen und „Pflücken erlaubt statt Betreten verboten“ ist. Das Umwelt-, Klima- und Energieleitbild und die Klimaresolution, in der die Bereitstellung jährlicher Klimabudgets verankert ist, weisen den Weg, wie sich unsere Gemeinde bestmöglich dem Klimawandel anpassen kann. Umweltschutz und damit Klimaschutz nimmt uns nichts, sondern gibt uns Verlorenes wieder zurück.

Die Entwicklung zur ökologischen Vorbildgemeinde war nur möglich, weil ein Team hochqualifizierter, sehr motivierter Menschen mit Hochdruck für die Steigerung der Lebensqualität gearbeitet hat.

Ich wünsche Ihnen – aber auch der Marktgemeinde Wiener Neudorf – für die Zukunft das Allerbeste.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elisabeth Kleissner

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