Der Moloch „Verkehr“ bedroht unsere Gesundheit!

Die Auslastungsgrenze aller Straßen ist fast erreicht,
die Belastungsgrenze unserer Gesundheit auch!!!

Die Grafik aus dem Generalverkehrskonzept der Marktgemeinde Wiener Neudorf zeigt die aktuelle tatsächliche Verkehrbelastung.

Zur Erklärung: Auf der Südautobahn fahren täglich 174.500 Fahrzeuge, davon unfassbare 16.650 LKW, unmittelbar an Wiener Neudorf vorbei. Die Triester Straße (B17) zerschneidet mit mehr als 20.000 Fahrzeugen pro Tag unseren Wohnort.

Diese österreichweit einzigartige Verkehrsbelastung schadet der Gesundheit, vor allem jener der Kinder, massiv.

Von Mitte Jänner bis Mitte Februar 2017 wurde an jedem Tag der WHO-Grenzwert von 10 Mikrogramm (= grüne Linie) überschritten:

Feinstaub_WN_201701_GR

Zum Glück begreifen die ReformpartnerInnen, dass der Gemeinderat von Wiener Neudorf entschieden für die Verbesserung der Luftqualität eintreten MUSS.

Ein Gesprächstermin mit hochrangigen Vertretern der ASFINAG steht unmittelbar bevor. Bürgermeister Herbert Janschka und ich werden die berechtigten Interessen der Wiener NeudorferInnen vehement vertreten.

Forderung: Tempo 80 auf der A2, um die Wiener NeudorferInnen vor dem gesundheitsschädlichen Feinstaub zu schützen!!!

Kein Kind musste in Wiener Neudorf im Jahr 2016 Verdorbenes essen.
Kein Kind musste verschmutztes Wasser trinken.
Alle Kinder in Wiener Neudorf mussten im letzten Jahr schlechte Luft einatmen.

http://www.ufo-neudorf.at/site/wp-content/uploads/Feinstaub_2016.jpg

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) darf der Grenzwert von 10 Mikrogramm (= grüne Linie) nicht überschritten werden!

Im Nachhinein von Grenzwertüberschreitungen zu erfahren, hilft uns gar nichts. Tempo 80 auf der Südautobahn auf Höhe Wiener Neudorf reduziert den Feinstaub um ein Drittel!

Frühjahrsputz: Wir räumen auf!

Müll verschandelt das Ortsbild. Das ganze Jahr über sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe und des Wirtschaftshofes für unser Privileg, in einem sauberen Ort leben zu dürfen. DANKE!

Kommenden Samstag putzen wir Wiener Neudorf picobello. Dafür braucht es viele helfende Hände. Wir treffen uns um 10 Uhr vor dem Gemeindeamt. Mit wem und wo gereinigt wird, sucht sich jeder selbst aus. Alle bekommen eine Warnweste, Handschuhe und Müllsäcke. Wer sich nicht bücken will oder kann, nimmt sich eine Greifzange.

Kinder sammeln am liebsten Müll im Waldl entlang des Mödlingbaches, weil dort die Erlebnisvielfalt am größten ist. Ein kopfloser, toter Hase und eine Geldtasche mit Ausweispapieren, aber ohne Euros beflügelte die kriminelle Phantasie der kleinen Frühjahrsputzer und ihrer erwachsenen Begleiter in den letzten Jahren.

Wiener NeuDorfverschönerung

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn haben wir uns auf den Weg gemacht, auf der Suche nach Möglichkeiten, das Ortsbild zu verbessern.

Ein Arbeitstag im Freien: Umweltfreundlich unterwegs mit dem Leiter des Wirtschaftshofes Walter Wistermayer (li.), dem Abfallexperten Ing. Robert Bauer (2.v.l.), dem Leiter des Umweltamtes Ing. Fritz Hudribusch (3.v.l.) und den zertifizierten Grünraumpflegern DI Jutta Tillmann (2.v.r.) und Michael Grübling (re.).

Wir sind fündig geworden. So mancher Schandfleck wird bald der Vergangenheit angehören. Zum Beispiel: Die Flächen an der Ecke Schillerstraße/Triester Straße werden ansprechend gestaltet. Letzte Woche wurden sie gemäht, der Müll aufgesammelt, die hässlichen Betonklötze entfernt und Blumensamen gestreut.

Abgesehen vom Zustand der Hauptstraße und der Triester Straße mit der Monsterkreuzung kann sich unser Wohnort im Großen und Ganzen wirklich sehen lassen.

Erinnerung an alle, die es vor lauter Alltagshektik fast übersehen hätten: Heute ist Internationaler Tag des Glücks

Ein Beruf, der Freude macht, eine stabile Partnerschaft, Kinder, Freunde, Gesundheit und das notwendige Geld, um die Grundbedürfnisse (laut UNO: 100 l Wasser am Tag, 6 m² Wohnraum, einen Platz zum Kochen, mindestens 6 Jahre Schulbildung) zu decken, erhöhen die Chance auf Glück.

Um dem Glück auf die Spur zu kommen: Einfach ein Lächeln schenken…