Antlspitz: Ein gelungenes Beispiel für die Anpassung an den Klimawandel

15.8.2018
22.3.2017

Am Antlspitz treffen Europaplatz, Eumigweg und Palmersstraße zusammen. Nicht wegen der prominenten Straßennamen, sondern wegen der Nähe zu Freizeitzentrum, Schule, Hort und Wohnhausanlagen sollte die Brachfläche adrett gestaltet werden. Mit standortgerechten Pflanzen, Bäumen und einer offenen Wasserstelle, die an Hitzetagen für Kühlung sorgen. Sitzbänke und eine kleine Überraschung für die Kinder sind bereits in Auftrag gegeben.
Gestaltet wurde der Platz nach dem Entwurf von unserer Mitarbeiterin, einer ausgebildeten Landschaftsplanerin.

Münchner Schadstoffgeplagte haben eine mächtige Verbündete: Die Justiz

Kaum zu glauben! Stimmt die Meldung der Süddeutschen Zeitung, könnte das richtungsweisend für österreichische Spitzenpolitiker sein, die sich nicht darum scheren, dass Wiener Neudorfer Kinder schlechte Luft einatmen müssen, obwohl sie per Knopfdruck verbessert werden kann.

Heute 28.8.2018 Seite 6

Konzept der kurzen Wege

In unserer flächenmäßig sehr kleinen Gemeinde braucht man zu Fuß kaum eine halbe Stunde von einem Ortsende zum anderen. Theoretisch. Tatsächlich müssen FußgängerInnen (noch) Umwege in Kauf nehmen, weil Gehsteige teilweise fehlen oder das Zufußgehen wegen des starken Verkehrs zu gefährlich ist. Den Radfahrenden geht es nicht anders.

  • Die Lösung: Wir setzen das Konzept der kurzen Wege um.
  • Das Ziel: Alltägliche Wege sollen in kurzer Zeit bewältigt werden können.

Häufig stehen jedoch Hindernisse im wahrsten Sinne des Wortes im Weg.


Zwischen Schillerstraße und Altem Rathaus steht eine Wand so nah an den Badner Bahn-Gleisen, dass kein Platz für einen Gehweg bleibt. Der Gemeinderat beschloss in der letzten Sitzung, einen Teil der Liegenschaft zu kaufen. Bis Ende 2018 muss die Wand abgerissen werden. Dann steht dem Bau einer fußläufigen Verbindung – die auch mit dem Rad befahren werden darf – nichts mehr im Weg 😉

„Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, soll Albert Einstein gesagt haben.

Groß war die – irrationale – Angst einiger von der Natur weit Entfernter. So groß, dass sie gar versuchten, zu verhindern, dass die fleißigen Bienen in unserer Gemeinde Quartier nehmen.


Unsere Sumsis haben – wie erwartet – keinem Menschen etwas zu Leide getan. Im Gegenteil: An den übervoll behangenen Birnen- und Zwetschkenbäumen sieht man die guten Dienste, die sie leisten.

An einem sonnigen, beschaulichen Ort steht ihr Quartier. Auf öffentlichem Grund in Wiener Neudorf. Von ihrem Imker bestens betreut.

Neuer Trinkbrunnen im Rathauspark

Ein schattiges Plätzchen suchen und viel trinken hilft gegen die sommerliche Hitze.


Ein großes DANKE an unseren Wirtschaftshof, der im Rathauspark einen Trinkbrunnen  errichtete. Durstige Parkbesucher – Menschen und Hunde – werden sich darüber freuen.

Trinkwasserbrunnen stehen auch im Klosterpark und im Anningerpark bereit. Wasser ist noch immer der beste Durstlöscher – ganz ohne Kalorien.

Wir Reformpartner lösen Probleme für Fußgänger und Autofahrer…

Kreuzung Hauptstraße / Linke Gasse

Aus der Linke Gasse kommend brauchen Fußgänger zum Queren der Hauptstraße eine gute körperliche Konstitution und eine große Portion Unerschrockenheit.
Wer über beides nicht verfügt, körperlich eingeschränkt ist, mit Kinderwagen oder Rollator unterwegs ist, war bisher gezwungen, einen – gemessen am Straßenquerschnitt – großen Umweg in Kauf zu nehmen, um das Postamt oder den Rathauspark gefahrlos zu erreichen.

Abhilfe schaffen wir mit der neuen Ampelanlage, die mit der an der Kreuzung Hauptstraße/Europaplatz synchron geschaltet wird.


Auf unserer Hauptstraße fahren jeden Tag 10.300 Kraftfahrzeuge, davon 270 Lastwägen. Das Filmchen vermittelt einen Eindruck.

Kostbare Kräuter

„Gegen das aber, was man im Überfluss hat, wird man gleichgültig. Daher kommt es auch, dass viele hundert Pflanzen und Kräuter für wertlose Unkräuter gehalten werden, anstatt dass man sie beachtet, bewundert und gebraucht.“ (Sebastian Kneipp)

Wie viele Kräuter darf man in der Natur sammeln?
Eine grobe Orientierung bietet die Handstraußregel: Gemäß § 17 Abs. 2 NÖ Naturschutzgesetz ist das Pflücken von wild wachsenden, nicht aufgrund der Naturschutzverordnung unter speziellem Schutz stehenden Pflanzen für den persönlichen Bedarf im Ausmaß eines Handstraußes gestattet. Das ist die Pflanzenmenge, deren Stängel von Daumen und Zeigefinger einer Hand umfasst werden können.

Rosmarin, Minze, Salbei & Co dürfen für den Eigenbedarf in kleinen Mengen auch von der Kräuterspirale im Rathauspark und unseren Hochbeeten im Klosterpark geerntet werden.

Glyphosat: Monsanto zu 289 Millionen $ Schmerzensgeld verurteilt

Gestern verurteilte ein Geschworenengericht in Kalifornien den Agrarkonzern Monsanto zu einer Schadenersatz-Zahlung von umgerechnet 253 Millionen € an einen krebskranken Mann, der mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat gearbeitet hat.

UFO-Zeitung Juni 2016

Bis 2015 wurden bei uns jedes Jahr mehr als 100 Liter Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat eingesetzt. Seither verwenden wir in Wiener Neudorf auf öffentlichen Flächen Glyphosat nicht mehr.
Nicht nur die Natur, sondern vor allem Menschen und Tiere profitieren davon. Unsere Grünanlagen laden zum Sitzen, Liegen, Spielen und Herumtollen ein. Rasenflächen, aber auch Gehwege können jederzeit – auch barfuß – gefahrlos betreten werden, weil wir weder Gifte noch Kunstdünger verwenden.

Ein Gruß vom Klimawandel

Obst reift heuer um Wochen früher – eine Facette des Klimawandels.„Essbares Wiener Neudorf“: Obst, das auf gemeindeeigenen Bäumen – wie diese Zwetschken – wächst, darf für den Eigenbedarf gepflückt werden. Wer die biologischen Früchte schätzt und gerne selbst erntet, geht behutsam mit den Bäumen, der umgebenden Natur und den dort lebenden Tieren um.

Ciao, Lara!

Lara tourt weiter zur nächsten Station: Vösendorf.
Einen Monat lang stellte uns die ENU/RADLand NÖ ein Elektro-Lastenrad zu Verfügung. Der Test verlief erfolgreich. Lara hat Aufmerksamkeit erregt – wir sind eben Lastenräder im Straßenbild noch nicht gewohnt. Im Gegensatz zu Dänemark, wo jede vierte Familie ein eigenes besitzt. Die Dänen schätzen es, schnell, billig, umweltfreundlich und gesund unterwegs zu sein.
Da unser Wirtschaftshof Interesse an einem Lastenrad bekundet hat, werden wir zukünftig in Wiener Neudorf wohl öfters einem begegnen.

Mein persönliches Fazit: Mit dem Lastenrad fährt man durch den Elektroantrieb ohne jegliche Kraftanstrengung. Wer sich körperlich ertüchtigen möchte, schaltet den Motor einfach aus. Das große Fassungsvolumen ist äußerst praktisch zum Transportieren von Kind und Kegel 😉