Ökologie LEBEN: „Goldener Igel“ für Wiener Neudorf

Grünflächenpflege zu 100 Prozent ökologisch!!!

Dafür wurden wir beim Natur im Garten-Gemeindetag 2017 am 28. April in Kirchberg am Wagram mit dem „Goldenen Igel“ ausgezeichnet. Der „Goldene Igel“ ist die Champions League der Grünflächenpflege, wie Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl es bei der Preisverleihung ausdrückte.
Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für unsere vielfältigen ökologischen Maßnahmen, die weit über die erforderlichen Kernkriterien (Verzicht auf Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf) hinausgehen. Wir setzten und setzen viele kleinere und größere Impulse, um das Ökosystem zu stärken, der Natur wieder Raum zur Regeneration zu geben und ökologische Kreisläufe zu schließen.
Stellvertretend für die Marktgemeinde Wiener Neudorf durfte ich gemeinsam mit einer Abordung den „Goldenen Igel“ in der Wagramhalle entgegennehmen.

v.l.n.r.: GR DI Otto Kleissner, GfGR Erhard Gredler, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl , Vizebgm. Dr. Elisabeth Kleissner, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Wirtschaftshofleiter-Stv. Heinrich Wistermayer, GfGR Werner Heindl

Ein herzliches Dankeschön an ALLE, die beigetragen haben, dass wir bei der Grünflächenpflege in so kurzer Zeit ein so hohes Niveau erreichten.

Neue Drehleiter: Für unsere Sicherheit

Zwei Drehleitern standen zur Auswahl. Beide beeindruckend, meine Wahl fiel in luftiger Höhe. 30 Meter über dem Boden überzeugte mich die Magirus durch die unglaubliche Stabilität des Korbes.

Foto: M.Biegler / Pressestelle Feuerwehr Wiener Neudorf

Mit der Drehleiter schaffen wir ein technisches Gerät höchster Qualität an, hoffentlich wird sie nie gebraucht. Meine Hochachtung gilt den Feuerwehrmännern, die die Nerven und das Können haben, die Drehleiter im Ernstfall zu bedienen.

Die neue Drehleiter kommt bei Bränden zur Menschenrettung und zur Bekämpfung der Flammen zum Einsatz, aber auch um Notfallpatienten schonend aus einem Gebäude ins Freie zu transportieren.

„Stopp den Giftzwerg“ – nicht nur die Schweizer, auch wir vertreiben ihn…

Neue Dokumente schüren wieder Zweifel an Glyphosat (Artikel: derStandard.at 16.3.2017)

US-Saatgutriese soll Studien selbst geschrieben haben. Uneinigkeit bei der Bewertung des Unkrautvernichtungsmittels

San Francisco – Ein Bundesgericht in San Francisco hat brisante Unterlagen publiziert, wonach das Glyphosat-haltige Unkrautvernichtungsmittel Round-up des US-Saatgutriesen Monsanto doch Krebs verursachen könnte. Die Dokumente umfassen interne Mails zwischen Monsanto und Regulierungsbehörden, berichtet die „New York Times“ in ihrer Online-Ausgabe. In diesen Mails werden Zweifel an der Sicherheit des weltweit am meisten verwendeten Pestizids angemeldet. Vor allem zeige der E-Mail-Verkehr auch, dass sich die Experten der US-Umweltbehörde EPA bei der Bewertung von Round-up nicht einig waren, so die „NYT“. Auch soll Monsanto Urheber einer Studie gewesen sein, die vor den Behörden als unabhängig und von akademischen Institutionen stammend ausgegeben worden war. Die Unterlagen wurden von Richter Vince Chhabria veröffentlicht, der einem Rechtsstreit vorsitzt, bei dem es um eine Lymphkrebserkrankung (Non-Hodgkin-Lymphome) einer Reihe von Personen geht, die Glyphosat von Monsanto ausgesetzt gewesen waren. Der Rechtsstreit wurde von der International Agency for Research on Cancer, die zur Weltgesundheitsorganisation gehört, angestoßen. Diese Dokumente gelangen zu einem für den Saatgutkonzern schwierigen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit. Erst Mitte der Woche hat die EU-Chemikalienagentur Echa in Helsinki im Auftrag der EU-Kommission eine Glyphosat-Überprüfung vorgelegt und war zu dem Schluss gekommen, dass der Stoff nicht krebserregend ist.“ (ruz, 16.3.2017)

Die Frage, ob Glyphosat giftig ist oder nicht, ob es sehr giftig ist oder nur ein bisschen, stellt sich für uns nicht mehr. Wir verwenden Roundup (das Glyphosat enthält) einfach nicht mehr. Im Jahr 2016 haben wir der Natur und uns Menschen in Wiener Neudorf mehr als 100 Liter Roundup erspart.

26. April: Tag gegen Lärm

Dauerlärm ist Körperverletzung!

Der Arzt Robert Koch warnte vor rund hundert Jahren: „Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen wie die Cholera oder Pest.“
Diese prophetische Aussage ist in Wiener Neudorf Wirklichkeit geworden.

Wir geben so lange keine Ruhe, bis wir endlich Ruhe vor der Autobahn haben!

Die Lösung: Eine Kombination aus Tempo 80 und hochwertigen Lärmschutzwänden.

Vortrag von Frau Universitätsprofessorin Dr. Helga Kromp-Kolb

Die großen Umweltzerstörer der Welt

und was wir damit zu tun haben!

Prof. Kromp-Kolb studierte Meteorologie, arbeitete als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Wien und habilitierte 1982 im Spezialbereich Umweltmeteorologie. An der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik war sie in leitender Funktion tätig, bevor sie als Associate Professor an die San José State University ging. Bis 1995 war sie an der Universität Wien als Dozentin tätig, leitete die Abteilung Umweltmeteorologie und wurde 1995 ordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Meteorologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Bekannt wurde Helga Kromp-Kolb durch ihre Forschungstätigkeit und ihr Engagement zum globalen Klimawandel.

Mittwoch, 26. 4. 2017, 19:00

Pfarrzentrum Wiener Neudorf, Wienerstr.15

Organisiert vom Katholischen Bildungswerk der Pfarre Wiener Neudorf.

777 Tage Reformpartnerschaft in Wiener Neudorf

FEBRUAR 2015:

Bezirksblätter online:
Reformpartner drücken den Startknopf
(Foto: Kraus)

Tempo 80, B17-Tunnel und weniger Schulden: Viel Arbeit für die „Neuen“.

WIENER NEUDORF. Alle drei Beteiligten eint, dass sie betonen, dass es keine Koalition im üblichen Sinn geben wird, sondern eine Reformpartnerschaft und die Tatsache, dass man bei den Gesprächen rasch Gemeinsamkeiten entdeckt hat, um eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in Wiener Neudorf zu erreichen. Herbert Janschka (Liste Unabhängige/ÖVP) wird nach 10 Jahren wieder Bürgermeister. Elisabeth Kleissner (UFO) ist Vizebürgermeisterin und Robert Stania (FPÖ) fungiert als geschäftsführender GR und vertritt beide im Fall einer Abwesenheit. „Ich habe ihn persönlich nicht so gut gekannt. In unserem ersten Gespräch hat er mir aber versichert, dass es ihm um Wiener Neudorf geht und nicht um ein Amt“, so Elisabeth Kleissner über Stania. „Es ging uns nach der Wahl nicht um ein Amt. Was wir wollten waren Reformen“ … => meinbezirk.at 25.2.2015

APRIL 2017:

…und das wollen wir mehr als zwei Jahre später immer noch!
Wir Reformpartner arbeiten an einer zukunftsorientierten, umweltbewussten Gemeinde mit hoher Wohn- und Lebensqualität für alle BürgerInnen. Hinsichtlich der Infrastruktur haben wir die Führung einer Gemeinde mit sehr hoher Lebensqualität übernommen. Bezogen auf die Umweltbedingungen nimmt sich die Lebensqualität recht bescheiden aus. Schlechte Luft und Lärm, verursacht durch die österreichweit einzigartige Verkehrsbelastung, sind aber kein Schicksal, das man ergeben hinnehmen muss. Wir Reformpartner arbeiten daher intensiv an der Lösung der durch den Verkehr verursachten Probleme. Vieles von unserer Planungsarbeit der letzten Jahre ist nach außen (noch) nicht sichtbar. Die Gründlichkeit, mit der wir den Ist-Zustand analysierten und gemeinsam mit Experten (Verkehrplanern, Raumplanern, Lärmsachverständigen,…) einen Maßnahmenkatalog für Verbesserungen der Lebensqualität erstellten, macht sich jetzt in der Umsetzungsphase bezahlt.

Aus meiner Sicht klappt die Zusammenarbeit wirklich gut und ich schätze sehr, dass trotz des großen Arbeitspensums der Humor nicht zu kurz kommt.

Wozu brauchen wir auf der Hauptstraße einen Radweg?

Das Rad der Zeit dreht sich weiter …

Für alle, die den netten Umweltbären am Fahrrad nicht kennen: Das ist Rufo, das Maskottchen der Bürgerinitiative „Zum Teufel mit der Verkehrshölle“.

Das Fahrrad wird nicht mehr nur in der Freizeit, sondern immer häufiger für die Fahrt zum Arbeitsplatz oder für Alltagswege verwendet.
Das Land NÖ legte gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit für das niederösterreichische RADLgrundnetz eine Prioritätenliste der gemeindeübergreifenden Radverbindungen fest: Im Bezirk Mödling gibt es zwei mit höchster Priorität.
Eine davon ist der Radweg zwischen Mödling und Biedermannsdorf, der über unsere Hauptstraße führen wird. Warum?
Die Erklärung ist einfach und einleuchtend: Das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs bilden Südbahn und Badner Bahn, die Anbindung an die Bahnhöfe erfolgt über den neuen Radweg.
In Zeiten von E-Bikes und einer österreichweit einzigartigen Verkehrsbelastung eine vernünftige Entscheidung, die die Gemeindeführung von Wiener Neudorf nicht nur mitträgt, sondern deren Umsetzung forciert.
Mödling hat die zeitnahe Errichtung des Radweges bis zu unserer Ortsgrenze bereits zugesagt.
Der „Radweg“ entlang des Mödlingbaches ist zwar für den Freizeitradverkehr geeignet, aber nicht für den Alltagsradverkehr (zu wenig breit, zu wenig beleuchtet, bei Dunkelheit ein Sicherheitsproblem, die Unterführung B17 darf nicht befahren werden,…).

Ziel des RADLgrundnetzes: Sichere, attraktive, umwegfreie Radverbindungen in den Ballungsräumen.

Übrigens: Ein Teil des Radweges auf der Hauptstraße ist längst fertig. Bereits vor 2005 baute die weitsichtige Gemeindeführung einen Radweg vom Wirtschaftshof bis zur Schloßmühlgasse.

Pflanzentauschbörse: „Gnadenbrot“ für Pflanzen am Samstag, 22. April 2017

Bei der voriges Jahr von mir ins Leben gerufenen Pflanzentauschbörse herrschte reges Treiben: Hobbygärtner mit dem grünen Daumen teilten nicht nur ihren pflanzlichen Überfluss sondern auch ihr Wissen. Wahre Prachtstücke und Raritäten wechselten dank der großzügigen Spender den Besitzer. Jedes auch noch so unscheinbare Kräutlein fand einen begeisterten Abnehmer.

Gleichzeitig mit der Gratiserde-Aktion am Samstag, 22.4.2017, findet auch heuer wieder ein Pflanzenmarkt von 7:30 – 12:00 Uhr vor der Einfahrt des Wirtschaftshofes statt, bei dem kostenlos Pflanzen abgegeben und/oder mitgenommen werden können.
Bringen Sie Ihre überzähligen Ableger, Stecklinge und Samen zum Tauschen und/oder Verschenken! Getauscht wird, was Garten, Balkon und Wohnzimmer hergeben: Blumen, Kräuter, Gemüse- und Salatpflanzen, Stauden, Sträucher,…
Der Überfluss an Pflanzen soll nicht achtlos weggeworfen werden, sondern anderen Freude bereiten.

Ein herzliches Dankeschön an ALLE, die gerne geben.

Bauernmarkt: Jeden Samstag am Parkplatz bei der Badner Bahn-Station

Wer Regionales bevorzugt und köstliche selbstgebackene Mehlspeisen mag: Jeden Samstag bieten zwei Direktvermarkter aus Gols und Rohrbach bei Mattersburg ihre Produkte aus eigener Erzeugung zum Verkauf an.


WO: Parkplatz der Badner Bahn-Station/Eumigweg
WANN: Jeden Samstag-Vormittag

  • 6 – 11 Uhr: Eier, Geflügel, Schweine-, Rindfleisch, Selchwaren
  • 7 – 12 Uhr: Saisonales Obst (Pfirsiche, Trauben, Feigen), Traubensaft, Wein, Likör, Schnaps

Unsere Gemeindeküche wird zur „Vitalküche“…

Das Team unserer Gemeindeküche kocht täglich das Mittagessen für etwa 450 Kindergarten- und Volksschulkinder. Aufbauend auf den Bemühungen der letzten Jahre starten wir das Projekt „Vitalküche“.
Im Zuge des Umstellungsprozesses zur Vitalküche wird auch der Gemeinderatsbeschluss, aufgrund dessen sich die Gemeinde verpflichtet, bevorzugt regionale und saisonale Produkte einzukaufen, verwirklicht.
Um dem hohen Anspruch auf abwechslungsreiches, ausgewogenes Essen, das den Kindern gut schmeckt, gerecht zu werden und die Qualität der Schuljause, des Mittagessens und der Getränkeangebote zu steigern, wird unser Arbeitskreis fachlich durch die Initiative „Tut gut!“ des Landes NÖ unterstützt und begleitet. Gesunde Ernährung ist aktive Gesundheitsvorsorge!

10 „Tut gut!“-Ziele der Gemeinschaftsverpflegung  🍏🍒🍐

  1. Ausreichend trinken: hauptsächlich ungesüßte Getränke
  2. Abwechslung tut gut: ausgewogener Speiseplan
  3. Gut geplant ist halb gewonnen: mehr Effizienz – mehr Qualität
  4. Erhöhung des Gemüseanteils
  5. Regional und saisonal denken: Verwendung von niederösterreichischen Produkten
  6. Ressourcen schonen: Umweltschutz durch Nachhaltigkeit
  7. Das Auge isst mit: ansprechende Gestaltung der Speisen und des Essumfelds
  8. Vitamine zum Naschen: Obst als Alternative zu Süßem
  9. Sicherheit durch Hygiene: Gewährleistung von Qualität
  10. Genuss: Nehmen Sie sich Zeit!

Anningerpark: Spielwiese und Hundeauslaufzone

NÖN 5.4.2017 Seite 30

Die Fertigstellungsarbeiten des Anningerparks gehen zügig voran. Ein kleiner Erdwall begrenzt die Ballspielwiese, damit sich keine Bälle in den Spielplatzbereich verirren. Der Rasen auf diesem Naturspielbereich wurde bereits angebaut.

Die Hundeauslaufzone wird mit der vorhandenen Erde modelliert und ein Sitzbereich angelegt.
Die Gesamtfläche der Ballspielwiese und der Hundeauslaufzone umfasst mehr als 2.500 m², auf letztere entfallen etwa 1.500 m².
Im Kleinkindbereich/Sandkiste wird noch eine zusätzliche Beschattung und beim Spielplatz werden weitere Sitzgelegenheiten errichtet.

Radweg zur SCS: Ein jahrzehntealter Wunsch vor der Verwirklichung?

Alle 20 Gemeinden des Bezirks Mödling waren eingeladen, für das NÖ Radlgrundnetz eine Wunschziel-Liste abzugeben: Die SCS war das am häufigsten genannte Ziel, das per Rad erreichbar sein sollte.

Österreich 10.4.2017 Seite 16

Rund um die Shopping City Süd gibt es bereits einen Radweg und Radabstellanlagen. Ein Schelm, wer an Schilda denkt, nur weil die SCS per Rad nicht zu erreichen ist!
Die SCS war bei den NÖ Radland-Konferenzen vertreten und hat glaubhaft das Interesse an einer Radverbindung bekundet. Der SCS Center-Manager Herr Mag. Cech betonte in einem persönlichen Gespräch ebenso wie die Eigentümer der Grundstücke, über die der Radweg führen soll, dass einem Radweg vom Ortskern Wiener Neudorf zum SCS Multiplex nichts mehr im Wege steht.

Mir ist dieser Radweg ein großes Anliegen, darum setze ich mich auch weiterhin sehr für seine Verwirklichung ein.

Gemeinde-Skikurs am Kitzsteinhorn in Salzburg

Bgm. Herbert Janschka (li.), Bgm.Stv. Robert Stania (4.v.l.), GfGR Erhard Gredler (2.v.l.), GR Stefan Satra (5.v.li.) und ich mit den sympathischen Betreuern (re. u. 2.v.r.).

… auch die Pisten sind es, den begeisterten Erzählungen der Kinder nach. Das Wichtigste: Allen 31 Kindern geht es gut.

10 Stunden Fahrt nach Piesendorf / Niedernsill: Gelegenheit, um in Ruhe Arbeitsgespräche zu führen. Ein Luxus, den wir im Alltag nicht haben …

Reformpartner-Klausur: Geld für Kinder, Ortsbild,…

Gut gewirtschaftet, höhere Einnahmen als Ausgaben. Wir haben also noch Geld in der Kassa. Das Ergebnis der Reformpartnerklausur: Ein Teil wird gespart, ein Teil für die Steigerung der Wohn- und Lebensqualität in Wiener Neudorf ausgegeben. Über 40 kleinere und größere Maßnahmen werden in den nächsten Monaten vorwiegend als Verbesserungen im öffentlichen Raum auffallen und die Aufenthaltsqualität erhöhen.

Das Foto wurde mit meiner Kamera mittels Selbstauslöser aufgenommen.
  • Im ganzen Ort werden die Bepflanzungen in den Rabatten ergänzt und vervollständigt.
  • Gstettn wie die Flächen B17/Schillerstraße und Europaplatz/Eumigweg werden ansprechend gestaltet.
  • Mit Aschenbecher kombinierte Mistkübel werden dem Zigarettenstummel-Problem Abhilfe schaffen.
  • Für den Wirtschaftshof wird eine Handkehrmaschine angeschafft, für ein Wiener Neudorf picobello.
  • Die Müllinsel in der Laxenburgerstraße wird erweitert und bekommt eine neue Umgrenzung.
  • Besonderes Augenmerk werden auf die in die Jahre gekommenen Spielplätze gelegt und die Mittel für Sanierung und neue Spielgeräte bereitgestellt.
  • Für Kindergärten, Volksschule, Hort, Freizeitzentrum und Migazzihaus stehen namhafte Beträge bereit.
  • Die frostbedingten Asphaltschäden werden nicht nur provisorisch, sondern fachgerecht saniert.
  • Ich freue mich sehr, dass der Verkehrsreferent DI Norman Pigisch eine Lösung für die gefahrlose Querung des Ricoweges erarbeitet hat. Das vor wenigen Jahren eröffnete Einkaufszentrum ist – obwohl auch Nahversorger für die angrenzende Siedlung – zu Fuß kaum zu erreichen. Durch eine Mittelinsel am Ricoweg in der Nähe der Kargl-Kurve wird dieser untragbare Zustand bald der Vergangenheit angehören.

Mein Eindruck des Intensivtages: Für alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Reformpartnerschaft aus ÖVP, Umweltforum und FPÖ steht das Wohl Wiener Neudorfs an oberster Stelle und damit verbunden das intensive Bemühen, durch konkrete Schritte die Lebensqualität für alle im ganzen Ort zu verbessern.

Natur-Defizit-Syndrom

Wenn Kinder aufgeregt über das Schicksal des toten Hasen spekulieren, den sie kopflos im Waldl gefunden haben, wenn Spannendes ihre Fantasie beflügelt und Erwachsene dieser Fantasie die Flügel stutzen, weil es angeblich politisch nicht korrekt ist, über die dunkle Seite der Natur zu reden, dann hat dieser besorgniserregende Zustand einen Namen: Natur-Defizit-Syndrom.
Eine Gesellschaft, die die Natur nur mehr als eindrucksvolle Kulisse für den artig an der schützenden Elternhand promenierenden Nachwuchs ansieht, übersieht, dass Gesundheit und Wohlbefinden in Gefahr sind.
Mit Natur-Defizit-Syndrom bezeichnet Richard Louv die Folgen der Entfremdung von der Natur, eine Diagnose dramatischen Naturmangels. Sich auf die Natur und ihrem Rhythmus einzulassen, wirkt heilend – nicht nur heute am Weltgesundheitstag – auf große und kleine Menschen.

Markus Brauer trifft den Kern, in der Stuttgarter Zeitung.de, Panorama, 30. 9. 2016, unter Jugendreport Natur 2016:
Lasst die Kinder zurück in die Natur!
Im Matsch rumsauen, Staudämme bauen, in Erdlöcher klettern, nach vergrabenen „Schätzen“ suchen, im Wald nach „wilden Tieren“ und Gespenstern suchen. Das war früher Kindheit – und ist es für viele Kinder heute immer weniger…
Plädoyer für mehr Natur
Lasst die Kinder raus!
Lasst sie springen, zappeln und schreien!
Lasst sie herumstrolchen, sich einmatschen und Schrammen holen!
Lasst sie auf Bäume klettern, in Tümpeln planschen und Bäche stauen!
Lasst sie sich kloppen, versöhnen und neue Freundschaften schließen!
Lasst sie das wilde Kind in sich entdecken!
Gebt ihnen ganz einfach die Natur zurück!

Rechnungsabschluss 2016

Das erste Budget, das wir Reformpartner zu verantworten haben, war gut geplant. Dank der Budgetdisziplin erzielten wir ein Ergebnis, das so gut ist wie kein anderes seit 2005.
Um die finanzielle Lage der Gemeinde richtig einschätzen zu können, muss man sich die Entwicklung über mehrere Jahre ansehen.
Die globale Krise verschont unsere Gemeinde. Salopp ausgedrückt: Die Geldquellen sprudeln nach wie vor.
Die Finanzmisere, von der Wiener Neudorf im Jahr 2010 erfasst wurde, war hausgemacht:
Es wurde einfach zu viel ausgegeben.
Nach der finanziellen Vollbremsung hat sich die Gemeinde innerhalb von wenigen Jahren konsolidiert, nichtsdestotrotz stiegen die Schulden von 16,4 Mill. € (2005) auf sagenhafte 28,7 Mill. € (2015). Den höchsten Schuldenstand gab es 2010 mit 29,4 Mill. €.

Zahlen und Fakten des Rechnungsabschlusses 2016:
Sollüberschuss: 1.827.067 € (höchster Wert seit 2005)
Zuführung an den außerordentlichen Haushalt:
1.492.177 € (zweithöchster Wert seit 2005)
Rücklagen: 1.125.020 € (höchster Wert seit 2005), (2005, 2006: 0 €)
Kommunalsteuer: 14.265.574 €, ist seit 2005 jedes Jahr gestiegen (Ausnahme: 2009 um 136.776 € gegenüber 2008 zurückgegangen).
Saldo Transferzahlungen: 969.543 €
Sparquote: 16,59 % (höchster Wert seit 2005. War nur 2011, im Jahr der finanziellen Vollbremsung mit 18,14 % höher.)
Bewertung der Sparquote nach dem Schulnotensystem:
Seit 2007 sind wir fast immer bei „genügend“ gegrundelt (Ausnahme 2011). 2016 lagen wir mit „durchschnittlich“ im Mittelfeld.

Pro Kopf-Verschuldung: 2016: 2959 €  (2010: 3.329 €)
Wiener Neudorf hat 2016 um 868.341 € weniger Schulden als 2015.

 

E-Carsharing: „Teilen wir uns einen E-Golf“

E-Carsharing gibt es bald auch bei uns. Wir bekommen ein Elektroauto, einen neuen E-Golf. Dieser wird Mitte des Jahres geliefert.

Jeder Führerscheinbesitzer kann sich kostenlos anmelden. Gegen Entrichtung einer monatlichen Gebühr und eines Stundentarifes darf das Fahrzeug genutzt werden.
Es gibt verschiedene Tarifmodelle: Z.B. 10 € Monatsgebühr und 3 €/h oder 20 € Monatsgebühr und 2 €/h. Man kann auch einen Familientarif mit 15 € Monatsgebühr und mehreren Fahrzeugnutzern wählen.
Das Fahrzeug wird durch eine Online-Eintragung in einen Kalender für maximal 72 Stunden reserviert.

Letztes Jahr lief das Pilotprojekt ECARREGIO in mehreren Gemeinden des Bezirks Mödling. Dieses wird fortgeführt, wir schließen uns an.
Das Auto wird vor dem Gemeindeamt abgestellt. Die Gemeinde bezahlt 300 € pro Monat und Gemeindebedienstete können das Auto für Dienstfahrten insgesamt 100 Stunden/Monat verwenden. Bis auf die Errichtung der Ladestation (voraussichtlich ca. 500 €) entstehen der Gemeinde keine weiteren Kosten.
Sollte das Elektroauto gut angenommen werden, überlegen wir, ein weiteres bei der Badner Bahn-Station abzustellen.

Gemeinderatssitzung: 3.4.2017, 19 Uhr

TAGESORDNUNG
Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
A) Genehmigung der Protokolle vom 06.03.2017
B) Berichte des Bürgermeisters und der geschäftsführenden Gemeinderäte
C) Bericht über die Sitzung des Prüfungsausschusses vom 22.03.2017
D) Allfälliges/Anfragen
E) Beschlussfassung über:

1) Rechnungsabschluss 2016
2) Beschlüsse Infrastruktur KG
a) Rechnungsabschluss KG 2016
b) Bilanz KG 2015
c) Transferzahlungen2016
d) Jahresgewinn KG 2014
3) Umwidmungen
a) FFW – Karten
b) Flüchtlingshilfe,Inklusion
c) Veranstaltungen
4) Darlehensaufnahme FFW Drehleiter
5) Feuerwehr Drehleiter – Auftrag
6) Hauptstraße Bauteil 1 Planung, Vergabe, Bauaufsicht – Auftrag
7) ABA Sanierung Spielplatz Gaswerkgasse – Auftrag
8) Subventionen
9) Subventionen Miet Refundierungen
10) E-Carsharing
11) Neue Zaunanlage alter Sportplatz
12) Wichtelhaus–Aufträge
13) Jugendplatz–Aufträge
14) Sanierung der Beachvolleyballanlage und Errichtung eines 4.Platzes
15) Möbel für Hortgruppe Rathauspark
16) Umbau Bürgerservice
17) Geh-Radweg B11/B17 bis Hondastraße
18) LED Ausstattung Tennishalle
19) Fertigstellung Anningerpark–Aufträge
20) Geschwindigkeitsüberwachung Ausbau 2017–Aufträge
21) Wiener Neudorfer Woche Stromversorgung–Aufträge
22) Bypass B17/B11 Bauleistung – Auftrag
23) Dringlichkeitsanträge

F) Beschlussfassung über: Nicht öffentlicher Teil (gem. §47 Abs. 3 der NÖ GO)
24) Wohnungsvergaben
25) Parkplatzvergaben
26) Personalangelegenheiten
a) Aufnahme
b) Aufnahme
c) geringfügige Aufnahme
d) einvernehmliche Lösung DV
e) Pensionierung
27) Dringlichkeitsanträge

G) Allfälliges/Anfragen

ZuhörerInnen sind herzlich willkommen, die Tür des Sitzungssaales im 1.Stock des Gemeindeamtes steht offen.