Natur im Garten-Gemeinde

Wir pflegen unsere Grünflächen ökologisch und verzichten auf Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. Viele kleinere und größere Impulse waren und sind notwendig, um das Ökosystem zu stärken, der Natur wieder Raum zur Regeneration zu geben und ökologische Kreisläufe zu schließen. Nicht nur die Natur, sondern vor allem Menschen und Tiere profitieren davon.

Ausgewählte Grünflächen werden seit 2016 von einem gemeindeeigenen Gärtnerteam betreut. „Natur im Garten“  bildete Gemeindebedienstete in ökologischer Grünraumpflege aus. Im Rahmen des Ausbildungslehrganges wurde…

… am Anger in der Schloßmühlgasse eine Blumenwiese…

… und im Waldl ein Sinnespfad angelegt.

Mehr als 100 Liter Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ersparen wir seit 2016 jedes Jahr der Umwelt und letztlich uns Menschen. Rasenflächen, aber auch Gehwege können jederzeit – auch barfuß – gefahrlos betreten werden, weil wir weder Gifte noch Kunstdünger verwenden.

Der Goldene Igel ist ein begehrtes Tierchen bei Gemeinden, die ihre Grünflächen auf höchstem Niveau ökologisch pflegen:

Goldener Igel 2016

Goldener Igel 2017

Goldener Igel 2018

Wiener Neudorf picobello

Die Kampagne für ein sauberes Wohnumfeld wurde 2015 ins Leben gerufen und soll den umweltbewussten Umgang mit der Natur steigern.

Ziele:
+ Steigerung des Wohlbefindens der BürgerInnen von Wiener Neudorf
+ Steigerung des Bewusstseins für die Natur
+ Weniger Abfälle in der Natur
+ Weniger Hundekot auf Gehsteigen
+ Bewusstseinsbildung der Volksschüler
+ Flurreinigungsaktionen mit der Bevölkerung

„Wiener Neudorf gegen Wien“: Es war ein spannendes Duell um den
Sieg der österreichweiten Abstimmung, welche denn nun die sauberste Gemeinde ist.
Sensationell: Wiener Neudorf gewinnt mit
215 Stimmen Vorsprung vor der Stadt Wien!!!

Wirtschaftshof und Lebenshilfe sorgen für einen sauberen Ort. DANKE!

Adieu, Retro-Charme der 1970er Jahre

Das Gemeindeamt ist in die Jahre gekommen und zum energietechnischen Alptraum verkommen.

Das Gemeindeamt heute: Thermisch saniert und optisch ansprechend

Die Fassadenbegrünung auf der Westseite wirkt wie eine Klimaanlage und kühlt den dahinterliegenden Sitzungssaal selbst an sehr heißen Sommertagen auf Wohlfühltemperatur.

Das Wasser des schönen Brunnens und die Bäume am Vorplatz beeinflussen das lokale Kleinklima positiv.

Ein weiteres markantes Gebäude mit Retro-Charme verabschiedet sich nächstes Jahr: Das ehemalige Versteigerungshaus

Das neue Gebäude am Areal des ehemaligen Versteigerungshauses wird um mehr als die Hälfte niedriger als das im Jahr 2007 geplante. Wäre der Widerstand nicht so groß gewesen, hätte die damalige SPÖ-Gemeindeführung einen 32 m hohen Turm genehmigt.

Der große Vorteil des Umweltforums: Als Bürgerliste setzen wir uns ausschließlich für die Interessen unserer Gemeinde ein.

Neugestaltete Hauptstraße von Wiener Neudorf

Unsere Hauptstraße im Mai 2019

Die Hauptstraße im Jahr 2015: Abgesandelt, laut und täglich exklusiv 10.300 Autofahrern vorbehalten. Fußgeher hatten die Wahl zwischen einem gatschigen Trampelpfad entlang der Klostermauer im Süden und einem Gehsteig im Norden, der Menschen zum Gänsemarsch zwang.

Wir verteilten den Straßenraum gerecht auf alle Verkehrsteilnehmer. Damit haben wir nach Diktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ein Vorzeigeprojekt geschaffen. 4 Meter breite kombinierte Geh- und Radwege, bequeme Sitzgelegenheiten und Blumenbeete, die das Auge erfreuen.

Das Umweltministerium zeichnete beim Europäischen Radgipfel die neugestaltete Hauptstraße als europaweites Vorzeigeprojekt aus.

Wir UFOs haben uns von Beginn an vehement für einen von der Fahrbahn getrennten kombinierten Geh- und Radweg eingesetzt, damit Zu-Fuß-Gehende, Rollstuhlfahrende, Kinder mit Scooter, Kinderwägen, Menschen mit Rollator und Radfahrende gleichermaßen geschützt werden.Als die Diskussionen über Mehrzweckstreifen (durch weiße Markierung gekennzeichneter Radfahrstreifen auf der Fahrbahn) oder kombinierten Geh- und Radweg im vollen Gange war, kam vom Kuratorium für Verkehrssicherheit die Empfehlung, Radfahrende und die Autofahrende zu trennen. Grund sind die häufigen Unfälle durch die Dooring-Gefahr (= unachtsam geöffnete Autotüren gefährden Radfahrende).

 

Der goldene Griff des Umweltforums: Dorf/Stadterneuerung

Am 1.1.2017 wurde Wiener Neudorf in die Aktion NÖ Dorf- und Stadterneuerung (STERN) aufgenommen. Vier Jahre lang werden – begleitet durch die NÖ.Regional.GmbH – im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses Projekte gemeinsam erarbeitet.

Arbeitsschwerpunkte:
+ Mobilität, insbesondere Rad- und Fußverkehr
+ Image Wiener Neudorfs
+ Ortskern: Reaktivierung bzw. Entwicklung und Erlebbarmachen eines Ortskerns über die Schaffung attraktiver Angebote und Grünflächen.

In der Finanzkraft der Gemeinde liegt die Chance, das Hauptproblem – die negativen Auswirkungen des Verkehrs – zu lösen. Die gerechtere Verteilung des Straßenraumes auf alle Verkehrsteilnehmer kostet Geld. So viel Geld, das selbst für eine wohlhabende Gemeinde zur Belastung wird. Mit dem Vorschlag, die NÖ Dorf/Stadterneuerung nach Wiener Neudorf zu holen, ist uns UFOs der goldene Griff gelungen.

38,4% Förderquote für Millionen-Projekte seit 2015!

Das übertrifft selbst unsere kühnsten Erwartungen. Mit der Dorf/Stadterneuerung ist es gelungen, EU-Fördertöpfe anzuzapfen. Durch die Vernetzung mit anderen Gemeinden holten wir Know-how nach Wiener Neudorf und trugen unseres hinaus – eine klassische Win-Win-Situation.

Der STERN-Beirat bei seiner ersten Beiratssitzung im Juli 2017

Projekte mit STERN-Unterstützung: Neuer Jugendplatz mit der Pumptrackanlage, Grünraumgestaltung Antlspitz, Geh- und Radwege, Radabstellboxen, Inhalatorium, Fußgeherleitsystem, Spielplatz Funcourt, Mobilitätsfolder, Mobilitätsmappe, Vorplatzgestaltung Rathaus, Attraktivierung Klosterpark, Bäume mit Mehrwert, Jugendhaus, Vorplatz Eumig-Museum, Schulwegsicherheit.

STERN-Beirat im Jänner 2018: BürgerInnen und PolitikerInnen diskutieren über die Zukunft Wiener Neudorfs.

Umweltforum: 5 Jahre Verantwortung für Wiener Neudorf…

… Die Umweltpolitik rückte ins Zentrum des kommunalpolitischen Handelns.
… Unsere Gemeinde ist Vorreiter beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel.

In unserer umweltbelasteten Gemeinde war es mehr als notwendig, ab 2015 einen Schwerpunkt auf die Umweltpolitik zu legen. Für kommunale Verhältnisse wurden Verbesserungen in Rekordzeit umgesetzt. Das liegt am politischen Willen und an der Finanzkraft der Gemeinde. Viele Maßnahmen dienen dem Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und steigern gleichzeitig die Lebensqualität von uns Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfern. Wir setzen auf eine ökologische Kehrtwende sowie eine Energie- und Mobilitätsstrategie und eine Verbesserung des Ortsbildes.

Was war unsere Leistung seit 2015?Das alles gab es vor 2015 noch nicht.
Eingesetzt -> Durchgesetzt -> Umgesetzt!

Diese Vielfalt an Maßnahmen konnte dank der Zustimmung des Gemeinderates und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Gemeindebediensteten verwirklicht werden.

Heute wollten wir Wiener Neudorf aufräumen und mussten feststellen: Es ist schon aufgeräumt! Unsere tüchtigen Wirtschaftshofmitarbeiter haben unsere Gemeinde bereits frühlingsfein herausgeputzt.

Trotz Regens machten sich heute mehr als 30 kleine und große Frühjahrsputzer auf den Weg. Die Ausbeute an Müll war äußerst spärlich. Wiener Neudorf wurde 2017 zu Recht per Online-Voting zur „Saubersten Gemeinde Österreichs“ gewählt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Fleißigen, die einsammelten, was andere gedankenlos fallen ließen!

Autobus: Ab 1. Jänner 2019 günstige Tarife von Wiener Neudorf nach Mödling

Ergebnis meiner Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Ost-Region: Günstigere Tarife und neue Zone ab 1.1.2019.

Wussten Sie, dass…
…VOR-Autobusse seit 9.12.2018 im ½ Stunden Takt (von morgens bis abends) durch die Hauptstraße fahren?
…die Wochen- oder Monatskarte der Südbahn gleichzeitig als Bus-Fahrschein vom Bahnhof Mödling bis zur Schloßmühlgasse gilt?

Taxi: Ab 2. Jänner 2019 günstige Taxifahrten in Wiener Neudorf und Umgebung

Das Ergebnis meiner Verhandlungen mit den Taxiunternehmen:

Zone 1: € 3,40 (im Plan rot markiert)
Zone 2: € 7,40 U6 Endstation Siebenhirten und Laxenburg

Die Zone 1 umfasst das gesamte Ortsgebiet Wiener Neudorf samt IZ-NÖ-Süd bis Straße 14 (LKW Walter), UCI, Multiplex und SCS bis Bellaflora in 2334 Vösendorf; in 2345 Brunn am Gebirge bis XXX Lutz und Shoppingcenter B17; in 2344 Maria Enzersdorf bis Hauptstraße/Franz Josefstraße, In den Schnablern/Johann Steinböck-Straße und Johann Steinböck-Straße bis Shoppingcenter B17 in Brunn am Gebirge; in 2340 Mödling bis HTL, St. Gabriel, Aquädukt und Enzersdorferstraße; in 2362 Biedermannsdorf bis zu den Straßen Josef Bauerstraße, Perlasgasse, Schönbrunner-Allee.

Die ermäßigten Tarife gelten mit der Wiener Neudorf-Card.

E-Carsharing: Ohne monatliche Grundgebühr für Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfer!

Das Ergebnis meiner Verhandlungen mit der Firma Europcar:

Ab 1. Jänner 2019 entfällt die monatliche Grundgebühr!!!
Für € 2,50 pro Stunde kann sich jede Wiener Neudorferin / jeder Wiener Neudorfer einen E-Golf bei den insgesamt 15 E-Carsharing-Standorten von ECARREGIO ausborgen. Zu unserem bewährten E-Car-Standort beim Gemeindeamt kommen spätestens ab 1. Februar zwei weitere dazu (Reisenbauer Ring und Kindergarten Anningerpark).

Gemeinderatssitzung am Montag, den 10.12.2018 um 19 Uhr

Der Sitzungssaal des Gemeindeamtes steht – bedingt durch den Umbau – nicht zur Verfügung, daher findet die Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neudorf (Ricoweg 34, 2351 Wiener Neudorf) statt.

Zuhörer sind herzlich willkommen.

Beschlussfassung über:
1) Umwidmungen
2) Subvention
a) Vereine
b) Inklusion und Integration
3) Subvention Mietrefundierung
4) Fairtrade Taschen – Umwidmung und Auftrag
5) Abschluss von Serviceverträgen für die Liftanlagen
a) Gebäude Brauhausstraße 5/4
b) Gebäude Brauhausstraße 8/1
6) Ampelanlagen Kreuzung Linkegasse und Europaplatz – Zusatzleistungen
7) Ankauf einer Tonanlage für den Friedhof
8) VA 2019, MfP 2019-2023
9) Beschlüsse Infrastruktur KG
10) Beauftragung des Prüfungsausschusses idA Flugblatt „Wir reden Klartext!“
11) Ankauf HLF2 – Erteilung des Zuschlages
12) Sprengelfremde Kinderbetreuung – Richtlinie
13) Ball in der Schule für die Volksschule 2018 und 2019
14) Aufzeichnung von Gemeinderatssitzungen
15) Abschluss einer E-Carregio-Nutzungsvereinbarung mit Arac GmbH
16) Abschluss eines Taxidienstleistungsvertrages mit vier Taxiunternehmen
17) Umgestaltung Rathaus – Aufträge 2. Tranche
18) Eumigmuseum – Aufträge
19) Abschluss eines Nachtrages zum Kooperationsvertrag vom 6.10.2014 mit Verkehrsverbund Ost-Region
20) Abschluss eines Kooperationsvertrages betreffend Ortstarif mit Verkehrsverbund Ost-Region
21) Abschluss eines Sondernutzungsvertrages B17-Wienerstraße für Betrieb eines Geh- und Radweges mit Land NÖ
22) Neufassung der Abfallwirtschaftsverordnung
23) Öffentliche Beleuchtung – Zusatzleistungen
24) Änderung Raumordnungsprogramm Auftrag Raumplaner
25) Beauftragung von RA Dr Michael Schweda zu GZ 8 C 580/18d
26) Viertelfestival NÖ – Industrieviertel 2019 – Abschluss zweier Verträge
a) Kooperationsvertrag mit Kulturvernetzung Niederösterreich (ZVR 489486089)
b) Vereinbarung mit stadtflimmern und Förderverein eumig Museum
27) Einführung eines Literatenwettbewerbs mit P.E.N.-Club Austria – Grundsatzbeschluss
28) Dringlichkeitsanträge

Climate Star für „Nachhaltige Wiener NeuDorferneuerung: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND“

Meine Einreichung „Nachhaltige Wiener NeuDorferneuerung: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND“ prämierte eine internationale Jury aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Schweiz, Ungarn und Österreich mit dem Climate Star 2018. Bewertet wurde nach den Kriterien „Innovation, Nachhaltigkeit, Multiplikatoreffekt, Medienwirksamkeit, Einbindung der Bevölkerung“.

Wiener Neudorfer Stadt- und Dorferneuerungsbeirat

Mit dem Climate Star werden alle zwei Jahre Klimaschutzprojekte ausgezeichnet. Heuer rief das Klimabündnis ihre 1.730 Mitglieder auf, unter dem Motto „Vielfalt im lokalen Klimaschutz“ einzureichen.

Seit das Umweltforum im Jahr 2015 Mitverantwortung für Wiener Neudorf übernommen hat, rückte die kommunale Umweltpolitik vom Schattendasein ins Zentrum des politischen Handelns. Die Climate Star-Auszeichnung bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, indem wir unsere schwer umweltbelastete Gemeinde aus der UmweltNOT herausführen. Wir verbinden das Ziel Steigerung der Lebensqualität mit Klimaschutz.
Notwendig – im wahrsten Sinne des Wortes – war unsere ökologische Kehrtwende sowie die Entwicklung einer zukunftsfähigen Mobilitäts- und Energiestrategie. Das Beispiel Wiener Neudorf zeigt, dass aktiver Klimaschutz sehr positive Auswirkungen auf die Entwicklung einer Gemeinde haben kann.

Ich danke allen, die mitgeholfen haben, unser Umweltkonzept zu entwickeln und es umzusetzen.

Drei Auszeichnungen innerhalb weniger Wochen (Climate Star 2018, VCÖ Mobilitätspreis NÖ 2018 und klimaaktiv Auszeichnung des Umweltministeriums) bedeuten, dass unsere Anstrengung, Wiener Neudorf zu erneuern und gleichzeitig den größtmöglichen kommunalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, über unsere Gemeindegrenzen hinweg wahrgenommen wird. Das freut mich wirklich sehr.

Was ist das Klimabündnis? Das Klimabündnis ist eine Partnerschaft zwischen 1.730 Städten/Gemeinden aus 27 europäischen Ländern und indigenen Völkern des Amazonas-Regenwaldes. Es wurde 1990 zum Schutz des Weltklimas gegründet. Wiener Neudorf ist seit 12.12.2000 Mitglied.

Wer mit Schildern Gehwege blockiert und unsere neuen Straßenlaternen beschädigt, handelt grob fahrlässig…

Auf Anfrage der NÖN habe ich im Namen des Umweltforums Wiener Neudorf folgende Stellungnahme abgegeben:

„Wer mit Schildern Gehwege blockiert und unsere neuen Straßenlaternen beschädigt, handelt grob fahrlässig. Die Aufschrift deutet auf eine Schuldumkehr hin. Die Kommunalpolitik unter SPÖ-Mehrheit hat 10 Jahre lang zugesehen, wie Wiener Neudorf fast im und am Verkehr erstickt. Wir Reformpartner verteilen den Straßenraum gerechter auf alle Verkehrsteilnehmer und bauen ein sicheres Geh- und Radwegenetz nach dem Prinzip der kurzen Wege. Zusätzlich verringern wir mit einem fairen Mobilitätskonzept die Verkehrs- und Staubelastung.“

NÖN 17.10.2018 Seite 27

So schön und doch ein Bild des Jammers: Die im Herbst blühende Kastanie im Marienpark

Spaziergänger staunen über die frühlingsgrünen Blätter. Am 4.Oktober 2018 blüht der Kastanienbaum.

Nett anzusehen, aber ein Zeichen, dass es dem Baum gar nicht gut geht. Er leidet an den Folgen der Trockenheit und Hitze des vergangenen Sommers. Der Kastanienbaum versucht, das Defizit auszugleichen. Die Knospen, die erst nächsten Frühling austreiben sollten, werden aktiviert. Diese Triebe verholzen aber nicht mehr und sterben bei Frost ab.

Zwischen dem Leiden der Kastanie und
den täglich 230.000 Fahrzeugen besteht ein Zusammenhang.
Betroffenheit hilft nicht, CO2 einsparen schon!

Von einer Tageszeitung verhöhnt – vom Umweltministerium ausgezeichnet: Wiener Neudorfs neugestaltete Hauptstraße

Unsere Hauptstraße im Jahr 2015: Abgesandelt, laut und täglich exklusiv 10.300 Autofahrern vorbehalten.
Fußgänger hatten die Wahl zwischen einem gatschigen Trampelpfad entlang der Klostermauer im Süden und einem Gehsteig im Norden, der Menschen zum Gänsemarsch zwang.

Wir Reformpartner verteilten den Straßenraum gerecht auf alle Verkehrsteilnehmer. Damit haben wir nach Diktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ein europaweites Vorzeigeprojekt geschaffen. 4 Meter breite Geh- und Radwege, bequeme Sitzgelegenheiten und Blumenbeete, die das Auge erfreuen. Gemeinsam mit Ing. Josef Podek vom Umweltamt durfte ich beim Europäischen Radgipfel 2018 in Salzburg die Auszeichnung entgegen nehmen.

Klimaschutz und Steigerung der Lebensqualität sind vereinbar, wenn – wie bei uns in Wiener Neudorf – der politische Wille gegeben ist.

DANKE für die Solidarität für Tempo 80 auf der A2 bei Wiener Neudorf

Wiener Neudorf gehört gemeinsam mit Perchtoldsdorf, Brunn, Maria Enzersdorf, Mödling und der Stadt Wien zum per Gesetz definierten Ballungsraum Wien. 51 Kilometer Autobahn gibt es in diesem Ballungsraum. Alle mit 80 km/h-Beschränkung, nur die 2 km bei Wiener Neudorf nicht!

Landtagsabgeordneter Martin Schuster, Landtagsabgeordnete Dr. Helga Krismer, Bezirkssprecher der Grünen Christian Apl, Mödlings Vizebürgermeister Mag. Gerhard Wannenmacher, Maria Enzersdorfs Vizebürgermeister Andreas Stöhr, Grüne GemeinderätInnen unserer Nachbargemeinden (Biedermannsdorf, Mödling) und Chef des Transitforums Austria Fritz Gurgiser: Sie alle zeigen sich solidarisch mit der berechtigten Forderung nach Tempo 80.

KRONE 30.9.2018 Seiten 28 und 29
NÖN 19.9.2018 Seite 24