Climate Star – der Lohn für unser Bemühen um Klimaschutz!

Unter dem Motto „Vielfalt im lokalen Klimaschutz“ rief das Klimabündnis alle Mitglieder – 1.730 Städte und Gemeinden – zur Bewerbung für einen Climate Star auf.

Am 18. Oktober 2018 wurden 15 Kommunen aus Europa und Südamerika für ihre hervorragenden Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Anpassung an den Klimawandel ausgezeichnet.

Das Europäische Klimabündnis zeichnete meine Einreichung „Nachhaltige Wiener NeuDorferneuerung: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND“ mit dem Climate Star 2018 aus.

Wiener Neudorf entwickelte sich in den letzten Jahren von einer der umweltbelastetsten Gemeinden Österreichs zu einer der umweltbewusstesten. Die nachhaltige Wiener NeuDorferneuerung umfasst im Wesentlichen drei klimarelevante Handlungsfelder: Mobilität, Ökologie und Energie.

Mit einer Vielzahl koordinierter und zum Teil unkonventioneller Maßnahmen steigern wir die Lebensqualität für die Bevölkerung und werden gleichzeitig mit der einhergehenden Reduktion der Treibhausgas-Emissionen unserer Verantwortung als Klimabündnisgemeinde gerecht.

Impressionen von der Preisverleihung im Schloss Grafenegg

Meine nette Studienkollegin Dr. Christa Kummer moderierte die Gala.

15 Klimasterne wurden vergeben.

Die Preisträger

Der Climate Star ist ein gemeinsamer Erfolg der hervorragenden Zusammenarbeit von GemeinderätInnen, Gemeindebediensteten, Planern, Beratern, Fachfirmen, engagierten Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfern. Ich danke Euch allen sehr herzlich! Ihr habt Großartiges für den Klimaschutz in unserer Gemeinde geleistet. Durch die ausgehenden Impulse reicht der Erfolg weit über die Ortsgrenzen hinaus. So wie wir viel von anderen gelernt haben, lernten einige schon von uns.

Der STERN-Beirat bildet das Rückgrat der Bürgerbeteiligung.

VCÖ Mobilitätspreis NÖ 2016 und 2018 für Wiener Neudorf

VCÖ Mobilitätspreis NÖ 2018 für „Faires Mobilitätskonzept Wiener Neudorf: Aus der UmweltNOT zur KlimaTUGEND“Mit dem Mobilitätskonzept werden wir unserer Verantwortung als Klimabündnisgemeinde gerecht, aber auch unserer sozialen Verantwortung. Die Mobilitätswende schaffen wir nur, wenn alle an der zukünftigen Mobilität teilhaben können.

VCÖ Mobilitätspreis NÖ 2016 für „Faire Mobilität: Die Wiener Neudorf-Card als Badner Bahn-Fahrschein“

Foto: NLK Filzwieser

Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund-Ostregion (VOR) führten zur Vereinbarung, dass Inhaber der Wiener Neudorf-Card wochentags zum ermäßigten Tarif und an Wochenenden und Feiertagen gratis bis zur Stadtgrenze Wien benützen können.

„eeee“-Auszeichnung für Wiener Neudorf

Die Marktgemeinde Wiener Neudorf ist seit 2017 offizielles Mitglied beim europäischen Energieeffizienzprogramm für Gemeinden „e5“.

Städte und Gemeinden, die sich an e5 beteiligen, bekommen exzellente fachliche Unterstützung, verpflichten sich aber auch zu enormen Anstrengungen bezüglich Energieeinsparung, Erzeugung erneuerbarer Energie, Umweltschutz-Maßnahmen und Klimaschutz.
Analog zur Sterne-Bewertung von Hotels werden „e“ vergeben. Ein Kärntner Auditor stufte Wiener Neudorf 2019 bei der erstmaligen Beurteilung unseres Bemühens für Klimaschutz mit „eeee“ ein.
Auf Anhieb 4 „e“ zu schaffen, ist sensationell.

Die e5-Bewertung unserer Gemeinde deckt sich mit dem Ergebnis des Energie- und Klimachecks der Energie- und Umweltagentur NÖ. Wiener Neudorf hat 96 % aller von der eNu vorgeschlagenen Umweltschutz-Maßnahmen bereits umgesetzt.Das e5-Team entwickelte ein Leitbild, das der Gemeinderat beschlossen hat. Darin ist festgeschrieben, welche Umweltschutz-Maßnahmen noch gesetzt werden müssen. Der einstimmige Gemeinderatsbeschluss gewährleistet hoffentlich, dass der begonnene Weg – unabhängig von politischen Machtverhältnissen – konsequent weitergegangen wird.

Klimaschutz ist teuer, aber das Klima nicht zu schützen und damit die Menschen – vor allem die Kinder – vor den Auswirkungen des Klimawandels nicht zu schützen, können wir uns einfach nicht leisten.  Mit der Klimaresolution hat der Gemeinderat im September 2019 – ebenfalls einstimmig – die Bereitstellung eines jährlichen KIimabudgets beschlossen. 200.000 € stehen im Jahr 2020 bereit, für den Fall, dass unsere Gemeinde durch ein Extremwetterereignis (Sturm, Trockenheit, Hagel,…) Schaden nimmt.

Bunte Vielfalt für ein adrettes Ortsbild

Das Ortsbild von Wiener Neudorf war im Jahr 2015 – höflich ausgedrückt – verbesserungsfähig.

2019: Für hohe Aufenthaltsqualität sorgen …

… der attraktive Antlspitz. Er war 2015 eine unansehnliche Brachfläche.

… die optische Aufwertung der früheren Gstettn bei der Kreuzung Triester Straße/Schillerstraße.

…  der Rathauspark.

… die Blumenwiese beim Marienpark.

…  das Beet in der Laxenburgerstraße.

… der Kreisverkehr Reisenbauer-Ring.

… die Frühlingsboten in der Linke Gasse.

… die Blütenpracht in der Schloßmühlgasse.

…  das Biotop im Rathauspark.

… Löwenzahn und Gänseblümchen.

… das Staudenbeet vor dem Wirtschaftshof.

…  die Burg im Rathauspark.

… die Blumen beim Freizeitzentrum.

… die Gestaltung der Laxenburgerstraße.

Ökologie LEBEN …

Initiativen des Umweltforums:… Lasershow als Abschluss der Wiener Neudorfer Woche, die umweltfreundliche Alternative zum Feuerwerk.

Pflanzentauschmarkt

Radlbörse

Gratis-Fahrradcheck durch UFO-Gemeinderat Clemens Bernreiter und „Bikefloh“ Florian Göd

Mobile Radständer für Veranstaltungen

Natur im Garten: HobbygärtnerInnen informierten sich über die Gestaltung und Pflege ihres Naturgartens.

Schritteweg im Klosterpark

454 Bäume pflanzten wir seit Herbst 2015 in Wiener Neudorf, darunter sehr viel Steinobst.

Bäume mit Mehrwert: Ein Pilotversuch im Rahmen der Dorferneuerung entwickelte sich zum Standard.
Wiener Neudorf besteht nur aus 0,93 Prozent Wald. Im österreichischen Vergleich ist das sehr wenig. Umso wichtiger ist es, den vorhandenen Baumbestand in Wiener Neudorf zu pflegen und zu erweitern.+ Große Bäume kühlen (im Baumschatten ist es bis zu 10°C kühler) und beschatten Geh- und Radwege.
+ Wir bevorzugen heimische Arten, die auch Mehrwert für die Tierwelt bieten.
+ Bei den Neupflanzungen handelt es sich um ca. 15 Jahre alte, groß gewachsene Bäume aus niederösterreichischer und steirischer Anzucht.
+ Heimische Arten sind an das pannonische Klima angepasst und vertragen heiße, trockene sowie sehr kalte Perioden.
+ Das Grün der Bäume und Sträucher wirkt nicht nur beruhigend, Bäume und Sträucher sind ein wichtiger Faktor für unsere Lebensqualität. Sie produzieren Sauerstoff, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, vermindern die Luftverschmutzung und reduzieren die Lärmbelastung.
+ Bäume und Sträucher verschönern das Wohnumfeld, verkörpern die Identität eines Ortes und schaffen Ruhe- und Erholungsräume.
+ Baumkataster: Der Baumdoktor untersuchte bereits mehr als 2.000 Bäume!Ein Großteil unserer Bäume auf öffentlichem Grund wurde begutachtet, digital erfasst und mit einer Nummer versehen. Das erleichtert einerseits in Zukunft die Pflege, andererseits stellte sich heraus, dass viele Bäume bruchgefährdeter sind, als es für Laien den Anschein hat.

„Wir räumen auf“ seit 2015

„Wiener Neudorf picobello“ – ein Konzept zur Müllvermeidung im öffentlichen Raum – wurde 2015 als Ergänzung der ökologischen Grünflächenpflege ins Leben gerufen. Nur in einem ordentlichen Umfeld fühlt man sich wohl, daher setzen wir vielfältige Maßnahmen für einen sauberen Ort.

Gemeinsamer Frühjahrsputz der GemeinderätInnen mit Freiwilligen aus der Bevölkerung und Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr.

Erster Frühjahrsputz in Wiener Neudorf „Wir räumen auf“ 20152017

Der Mensch für sich allein vermag gar wenig und ist ein verlassener Robinson. Nur in der Gemeinschaft mit den anderen ist und vermag er viel. (Arthur Schopenhauer)

20182019

Ideale Voraussetzungen fürs Gehen und Radfahren in unserer Flachlandgemeinde …

Ausbau Geh- und Radwegenetz: Von 1 auf 6 km seit 2015

Als wir UFOs 2015 Regierungs-Verantwortung übernahmen, gab es in Wiener Neudorf 1.100 Meter Radwege.
+ 2016/17 bauten wir 2.100 m,
+ 2018 weitere 610 m,
+ 2019 verlängerten wir das Radewegenetz um 2.070 m.

GemeindeRAD: Umweltfreundlich zur Gemeinderatssitzung5.880 m Geh- und Radwege in Wiener Neudorf. Das ist viel für eine flächenmäßig sehr kleine Gemeinde. Abgesehen von ein paar Lücken ist es gelungen, ein zusammenhängendes Geh- und Radwegenetz zu schaffen. Viele Strecken davon sind komfortable 4 m breit.Radfahren gegen die Einbahn ist mittlerweile auf folgenden Straßen erlaubt: Raimundweg, Wildgansgasse, Klostergasse, Schubertgasse, Herzfeldergasse, Beethovengasse, Roseggergasse und Ferdinandsgasse.

Wir planten die neuen Geh- und Radwege nicht nur in der Amtsstube, sondern prüften vor Ort, wo welche Lösung am idealsten ist. Jede Straße erkundeten wir bis zum hintersten Winkel mit Unterstützung durch das Kuratorium für Verkehrssicherheit und das Land NÖ.

Kombinierter Geh- und Radweg auf der Hauptsstraße

Der neue Geh- und Radweg von der Hauptstraße zur Volksschule trägt wesentlich zur Schulwegsicherheit bei.

Dieser kleine, aber wichtige Geh-und Radweg verbindet Reisenbauer-Ring und Roseggergasse. Kein mühsames Radschieben mehr…

Trampelpfad südlich B11 (Aufnahme 1.8.2015)Am neuen Weg südlich der B11 ist jetzt gefahrloses Gehen möglich.

Obwohl in Sichtweite der Wohnhausanlage Anningerpark, konnte der Supermarkt zu Fuß oder per Rad nicht erreicht werden. Nördlich der B11 gab es bis 2018 überhaupt keinen Weg, jetzt schon…

2015 gab es diesen kombinierten Geh- und Radweg von der Station Griesfeld zum Anningerpark noch nicht.

Ein neu errichtetes Einkaufszentrum in unmittelbarer Nähe einer Siedlung. Es zu Fuß erreichen zu wollen, war 2015 noch lebensgefährlich. Die neue Mittelinsel bei der Kargl-Kurve ermöglicht eine sichere Querung des Ricoweges.

Der sanierte Radweg zwischen Migazzihaus und Lindenwegbrücke

Der neu gestaltete Fußweg von der Alten Volksschule zur Grüne Gasse

Nützlich und sicher: Die neue Ampelanlage und der Zebrastreifen bei der Kreuzung Hauptstraße/Linke Gasse.

2015 trafen der Verkehrsreferent DI Norman Pigisch und ich als Umweltreferentin die Entscheidung, einen gemeinsamen Umwelt- und Verkehrsausschuss einzurichten. Wir nutzten Synergieeffekte. Die Fülle an großen und kleinen Projekten, die wir in den letzten Jahren umsetzten, zeigt, dass diese Entscheidung für unsere Gemeinde äußerst positive Auswirkungen hatte.

Schutz vor dem Moloch A2 und B17

Die goldenen Zeiten für Lkw-Autobahn-Mautflüchtlinge, die trotz des Durchfahrtsverbotes auf der Triester Straße durch Wiener Neudorf fahren, gehen zu Ende. Mehr als 1.300 Lastkraftwagen fahren täglich auf der B17. Mangels Aufstellfläche bisher unkontrolliert.Die Voraussetzungen sind geschaffen, die der Polizei in Zukunft Kontrollen ermöglichen. Die Entlastung wird spürbar sein.

Prominente Unterstützung: Fritz Gurgiser (li.) u. Dr. Helga Krismer (2.v.r.)

Eine Demonstration mit der Sperre der Autobahnauffahrt Wiener Neudorf und eine Demonstration mit der Sperre der Autobahn bewirkten immerhin die Zusage einer wirksamen Lärmschutzwand. Der Lärm wird durch eine 13 m hohe Lärmschutzwand (Österreichs höchste), die ab Frühjahr 2020 errichtet wird, verringert.

Symbolfoto

Es ist keine Frage, ob eine Tempobeschränkung kommt, sondern nur wann.

Kurier, 23.1.2017
Quelle: Mobilitätsmanagement: Innovative Planungsansätze für attraktiven und
sicheren Fuß- und Radverkehr, DI Waltraud Wagner, NÖ.Regional.GmbH S.31

Ökologische Kreisläufe schließen

Die Blumenwiese am Anger ist Augenweide und Bienenweide.Wer Vögel singen hören will, darf nicht jeder Laus den Garaus machen. Er gönnt auch dem Marienkäfer die Laus auf der Rose als Leckerbissen. Fast ein Dutzend Private nutzten mein Angebot, ihren ökologisch bewirtschafteten Garten mit der Natur im Garten-Plakette auszeichnen zu lassen.

Umweltschutz nimmt uns nichts, sondern gibt uns Verlorenes wieder zurück. Das Wichtigste ist, ökologische Kreisläufe wieder zu schließen.

Nützlinge fördern ist Schädlingsbekämpfung.

Seit 2016 gibt es Bienenstöcke auf Gemeindegrund.

Naturpädagogisches Projekt „Wiese“ 2019: Alle Kinder der Volksschule und engagierte Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfer legten gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverein Thermenlinie im Klosterpark eine neue Blumenwiese an.

Auf den Hügeln des Anningerparks entwickelt sich regionaltypischer Trockenrasen. Trockenrasen, im Volksmund auch Heide genannt, stellen besonders hochwertige Biotope für gefährdete Pflanzenarten dar. Sie sind Refugien für vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Feldhamster, Smaragdeidechse und Ziesel.

Quartiere für den Eisvogel: Ein Projekt zur Wiederansiedlung einer seltenen ArtUnter der fachkundigen Anweisung durch Prof. Florineth von der Universität für Bodenkultur wurden zwei Nistkästen mit Lehm ausgekleidet und in einem Steilhang des Mödlingbaches eingesetzt.

Meisen sind natürliche Feinde der Kastanienminiermotte. Auf allen weißblütigen Kastanienbäumen wurden Nistkästen angebracht.Der Erfolg stellte sich ein. Die Kastanienbäume im Marienpark leiden wesentlich weniger unter der Miniermotte als zu Zeiten, in denen – sinnloser Weise – versucht wurde, die Miniermotte mit Gift zu bekämpfen.Kastanienbäume im Marienpark, 30.8.2019

Insektenhotel im Rathauspark

Multimobil in Wiener Neudorf: Umweltfreundlich und kostengünstig

Wiener Neudorf erstickt im Verkehr. Ein Drittel des Verkehrs auf den innerörtlichen Straßen verursachen wir Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfer selbst. Die Ursachen lagen in der ungerechten Aufteilung des Straßenraumes und am Mangel an attraktiven Alternativen zum privaten Pkw.
Klimabündnis Österreich engagierte die besten Experten für die Mobilitätsbeauftragten-Ausbildung. Dort bekam ich das nötige Rüstzeug für die Ausarbeitung eines Mobilitätskonzeptes für unsere Gemeinde. Verhandeln, überzeugen, überreden und sanften Druck ausüben auf Kooperationspartner und Reformpartner bewirkte, dass mit 1.1.2019 das Konzept großteils verwirklicht wurde.E-Carsharing seit 2017: Wiener NeudorferInnen können sich einen Elektrogolf um € 2,50/Stunde ausborgen – ohne monatliche Grundgebühr. Außer in Wiener Neudorf stehen Elektroautos in Mödling, Biedermannsdorf, Guntramsdorf, Perchtoldsdorf, Maria Enzersdorf und Brunn bereit. In den Mödlinger und Perchtoldsdorfer Kurzparkzonen parken E-Autos kostenlos.Seit 2019 gibt es 5 E-Carsharing-Standorte: Vor dem Gemeindeamt, Hauptstraße neuer Parkplatz vis-à-vis Volksbank, Reisenbauer Ring, Kindergarten Anningerpark und Badner Bahn-Station Griesfeld.Fahrradverleih nextbike:
Taxi – Neue Zonen
Zone 1: € 3,40 (im Plan rot markiert)
Zone 2: € 7,40 U6 Endstation Siebenhirten und LaxenburgHinter dem Mobilitätskonzept steht ein gut durchdachtes und fein aufeinander abgestimmtes System bestehend aus Gehwegen, Radewegenetz, Leih-Fahrrädern, Öffentlichem Verkehr, E-Carsharing, Taxi, Förderungen für umweltfreundliche Mobilität und umfassender Information der Bevölkerung. Die einzelnen Maßnahmen passen wie ein Puzzle zueinander und sind als Angebote an die Bevölkerung zu verstehen. Jedem steht frei, sie zu nutzen und beliebig zu kombinieren. Bewährtes wurde beibehalten, Überholtes adaptiert und durch Neues ergänzt.Die Mobilitätsmappe enthält umfangreiche Informationen zur multimodalen Mobilität. Sie wurde im Sommer 2019 an alle Wiener Neudorfer Haushalte verteilt.

… weil unsere Verantwortung nicht an der Gemeindegrenze endet.

Wiener Neudorf ist „FAIRTRADE-Gemeinde“ und „Plastikfreie Gemeinde“.Mehr Gemeindevertreterinnen als Gemeindevertreter aus Brunn, Wiener Neudorf, Breitenfurt, Perchtoldsdorf und Mödling trafen sich 2017 zur Podiumsdiskussion „FAIRER Handel im Bezirk Mödling“.
Wiener Neudorf ist seit 2016 eine FAIRTRADE-Gemeinde. Im Gemeindeamt wird ausschließlich FAIRTRADE-Kaffee getrunken und bei Veranstaltungen werden „faire“ Buffets angeboten. Die Gemeinde schenkte 2019 jedem Haushalt ein FAIRTRADE-Stoffsackerl.

FAIRTRADE steht für

  • vertraglich abgesicherte Mindestpreise.
  • Prämien für soziale und ökologische Projekte.
  • Förderung von Qualitätsmanagement und umweltgerechter Bewirtschaftung.
  • Verbot von Gentechnik-Saatgut.
  • Mitbestimmung von ProduzentInnenorganisationen.

Wiener Neudorf ist die 78. FAIRTRADE-Gemeinde in Niederösterreich.

Der FAIRTRADE-Arbeitskreis organisierte ein „faires“ Frühstück vor dem Gemeindeamt mit regionalen, saisonalen und fair gehandelten Produkten. Bei Kaiserwetter überzeugten sich viele, dass Genuss und der Einsatz für eine gerechtere Welt vereinbar sind.Die Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen“ thematisierte den Griff nach tropischem Regenwald und Ackerboden – und was wir damit zu tun haben: Wir Europäer beanspruchen viel mehr Anbaufläche für unseren Konsum von Nahrungsmitteln und Rohstoffen als wir in Europa selbst zur Verfügung haben.

Die Gemeinden der Region Mödling sagen mit der WÄR DOCH SCHAD DRUM-Initiative der Lebensmittelverschwendung den Kampf an und setzen auf Information und Bewusstseinsbildung, um den hohen Anteil an noch genießbaren Lebensmitteln im Müll zu reduzieren. Wiener Neudorfer Gastronomiebetriebe und Caterer bekommen kostenlos von der Gemeinde Lebensmittelboxen und Tragetaschen. Die Gäste erhalten diese gratis und können damit übriggebliebenes Essen sicher und bequem nach Hause transportieren.

Gerechtere Verteilung des Straßenraumes

Gehen geht … in der Bahnstraße!
Und endlich auch Radfahren!

Triester Straße 2008UFOs zeigen auf, wie einfach eine Fahrspur der Triester Straße den Radfahrenden zur Verfügung gestellt werden kann… Viele Jahre fehlte der politische Wille und offenbar auch der Mut für den Bau eines menschenwürdigen Geh- und Radweges entlang B17.

Triester Straße 2019Nachdem wir UFOs 2015 Regierungsverantwortung übernahmen, war die Errichtung eines kombinierten Geh- und Radweges plötzlich möglich…

… auch auf der Hauptstraße!

Pionier-Projekt Anningerpark

Die Eröffnung des ersten nach ökologischen Kriterien angelegten Parks in Niederösterreich fand im Oktober 2016 statt. Mit dem Anningerpark wurde ein neues fast 16.000 m² großes Naherholungsgebiet geschaffen. Vor der Aussaat wurde kein Unkrautvernichtungsmittel aufgebracht. Auf mehreren Hügeln entwickelt sich die regionaltypische Vegetation des Trockenrasens, der pflegeleicht und ein besonders hochwertiges Biotop für gefährdete Tier- und Pflanzenarten ist. Diese Flächen werden nicht gedüngt, jährlich nur ein bis zwei Mal gemäht und sie passen sich ideal an die niederschlagsarmen Klimabedingungen der Thermenregion an. Ein Obstgarten fand ebenso Platz wie eine Naschhecke.Der Spielplatz wurde fast ausschließlich aus natürlichen Materialien wie unbehandeltem Holz, Kies und Sand errichtet.Ein Park zum Wohlfühlen für Mensch und Tier:
+ Großzügige Liegewiesen
+ Obstgarten mit Kirschen-, Zwetschken- und Apfelbäumen
+ Heideflächen mit regionaltypischer Vegetation
+ Wasserspiel als Zentrum des Hauptplatzes
+ Tischtennistische
+ Spielplatz
+ Rodelhügel
+ Hundeauslaufzone

Sonderpreis von „Blühendes Niederösterreich“ für die hervorragende Gestaltung des Anningerparks

Erzeugung sauberer Energie durch neue Photovoltaik-Anlage verdreifacht!

Der früheren Gemeindeführung fehlte die nötige Weitsicht für die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Trotz heftigen Widerstandes setzten wir Gemeinderäte des Umweltforums die erste Photovoltaikanlage auf einem öffentlichen Gebäude in unserer Gemeinde am Dach der Volksschule durch. Gemeinsam mit den Anlagen auf dem Gemeindeamt, der Gemeindeküche und dem Kindergarten Anningerpark erzeugt sie 48 kWp.

Das Dach des neuen Feuerwehrwehrhauses wurde – obwohl optimal geeignet – bis 2019 nicht zur Stromerzeugung genutzt. Jahrelang setzten wir UFOs uns für eine Photovoltaikanlage ein. Es gab auch dieses Mal heftigen Widerstand. Mit e5 gelang es mir endlich, die Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage am Dach der Feuerwehr zu schaffen. Die neue Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 84 kWp.

Am 13.10.2019 war es so weit, die größte PV-Anlage Wiener Neudorfs am Dach der neuen Feuerwehr wurde feierlich eingeweiht. In Zusammenarbeit mit Wien Energie wurde diese Anlage als erste Schulungsanlage für Feuerwehren in Niederösterreich ausgeführt.

Essbares Wiener Neudorf

Was 2007 in der englischen Stadt Todmorden begann, erreichte 2018 offiziell Wiener Neudorf: Das Konzept der essbaren Stadt. Auf öffentlichen Flächen werden – wo immer das möglich ist – Obstbäume, Beerensträucher, Gemüse und Kräuter gepflanzt. Jeder darf für den Eigenbedarf ernten.

Pflücken erlaubt statt Betreten verboten: In einer „essbaren Gemeinde“ wie Wiener Neudorf werden bewusst Bäume und Sträucher gepflanzt, von denen genascht werden kann.

Hochbeet beim Ruhepol im Klosterpark

Holunder im Klosterpark

Kirschen im Anningerpark

Kräuterspirale im Rathauspark

Beeren im Rathauspark

Neuer Obstgarten im Klosterpark: Kirschen, Äpfel, Birnen, Marillen, Nüsse, Zwetschken, … können in wenigen Jahren von jedermann geerntet werden.

Die ersten Bäume wurden im Rahmen des Mobilitäts-, Gesundheits- und Sozialtages 2018 gepflanzt.

Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung: umweltfreundlich und kostensparend

Wiener Neudorf ist Vorreiter: Als erste europäische Gemeinde setzen wir die „situative Beleuchtung“ flächendeckend im gesamten Ortsgebiet ein und verwenden zertifizierten Ökostrom. Die Energieeinsparung beträgt mehr als 80 % im Vergleich zur alten Straßenbeleuchtung.

Bis Herbst 2019 wurden 1.700 Laternen auf LED umgestellt und die 250 alten Peitschenmasten ausgetauscht. Die Qualität der Beleuchtung verbesserte sich wesentlich, die neuen Lampen beleuchten zielgerichteter den Straßenraum und der Energieverbrauch reduziert sich erheblich.
Die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung erhöht die Sicherheit auf Straßen und Wegen, dämmt die Lichtverschmutzung durch die Nachtabsenkung ein und ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wir setzen LED mit warmweißem Licht ein, das als angenehm empfunden wird und wesentlich weniger Insekten anlockt.

Aufnahme vom 8.4.2017: Die Peitschenlampen stammen aus der Nachkriegszeit...

Die Aufnahme vom 4.5.2018 zeigt die neuen LED-Straßenlaternen auf der umgestalteten Hauptstraße.

Der helle Wahnsinn: Übertriebene Dauerbeleuchtung führt zu Lichtsmog.Die situative Beleuchtung wurde während des letzten Winters auf zwei Versuchsstrecken getestet. Der Erfolg übertraf alle Erwartungen, daher wird sie ab Jänner 2020 im ganzen Ortsgebiet eingesetzt.

Situative Beleuchtung bedeutet: Die Einstellung ist so geregelt, dass Personen und Fahrzeuge, die sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 4 km/h bewegen bzw. höher als 40 cm sind, von Sensoren erfasst werden. Auf kleine Tiere wie Katzen, Igel und Marder reagieren die Sensoren nicht. In Ruhezeiten wird die Ausleuchtung auf ein Mindestniveau gedimmt.

Wie die Erfahrung der Testmonate gezeigt hat, nimmt der Mensch nicht wahr, dass er durch seine Bewegung die Beleuchtung auf Normalniveau einschaltet.

Der gewünschte Effekt der situativen Beleuchtung ist nicht nur die Energie-Ersparnis, sondern eine weitere Reduzierung der Lichtverschmutzung.

Am 18.8.2017 haben wir Straßenlaternen ausgesucht und eingekauft…

Inhalatorium

Im Inhalatorium wird frisches Reisig – eine Mischung aus Weißtanne, Nordmannstanne und Küstentanne -jeweils ein Mal im Frühling und ein Mal im Sommer eingehängt. Über das Tannenreisig tropft salzhaltiges Wasser. Dabei werden ätherische Öle frei.

Uraltes Wissen neu entdeckt

Die heimische Tanne (= Albies alba) wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Hildegard von Bingen beschrieb die Tanne als belebendes Mittel gegen Erschöpfung. Sebastian Kneipp wusste um die Heilwirkung der Tanne als Tee aus frischen Trieben gegen Husten und Verschleimung.

Eine halbe Stunde Aufenthalt im Inhalatorium ist ideal, damit Körper, Geist und Seele von den meeres- und waldluftähnlichen Eigenschaften profitieren.Sehr junge, junge und nicht mehr ganz so junge UFOs im Inhalatorium.

Die Tanne mit ihren ätherischen Ölen (Bornylacetat, Pinen, Camphen, Phellandren,…) wirkt entzündungshemmend, auswurffördernd, durchblutungsfördernd und antiseptisch. Die herabtropfende Sole nimmt die ätherischen Öle auf, wird von Zweig zu Zweig tropfend in immer kleiner werdende Tropfen geteilt, zerstäubt und gelangt in feinsten Partikeln in die Atmluft.

Die mit Sole und ätherischen Ölen angereicherte Luft wirkt wohltuend auf die Atemwege und lindernd bei Erkältung, Bronchitis, Pollenallergie, Asthma, Herz-, Kreislauferkrankungen, Erschöpfungszuständen nach geistiger oder körperlicher Anstrengung.

Natur im Garten-Gemeinde

Wir pflegen unsere Grünflächen ökologisch und verzichten auf Pestizide, chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. Viele kleinere und größere Impulse waren und sind notwendig, um das Ökosystem zu stärken, der Natur wieder Raum zur Regeneration zu geben und ökologische Kreisläufe zu schließen. Nicht nur die Natur, sondern vor allem Menschen und Tiere profitieren davon.

Ausgewählte Grünflächen werden seit 2016 von einem gemeindeeigenen Gärtnerteam betreut. „Natur im Garten“  bildete Gemeindebedienstete in ökologischer Grünraumpflege aus. Im Rahmen des Ausbildungslehrganges wurde…

… am Anger in der Schloßmühlgasse eine Blumenwiese…

… und im Waldl ein Sinnespfad angelegt.

Mehr als 100 Liter Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ersparen wir seit 2016 jedes Jahr der Umwelt und letztlich uns Menschen. Rasenflächen, aber auch Gehwege können jederzeit – auch barfuß – gefahrlos betreten werden, weil wir weder Gifte noch Kunstdünger verwenden.

Der Goldene Igel ist ein begehrtes Tierchen bei Gemeinden, die ihre Grünflächen auf höchstem Niveau ökologisch pflegen:

Goldener Igel 2016

Goldener Igel 2017

Goldener Igel 2018

Wiener Neudorf picobello

Die Kampagne für ein sauberes Wohnumfeld wurde 2015 ins Leben gerufen und soll den umweltbewussten Umgang mit der Natur steigern.

Ziele:
+ Steigerung des Wohlbefindens der BürgerInnen von Wiener Neudorf
+ Steigerung des Bewusstseins für die Natur
+ Weniger Abfälle in der Natur
+ Weniger Hundekot auf Gehsteigen
+ Bewusstseinsbildung der Volksschüler
+ Flurreinigungsaktionen mit der Bevölkerung

„Wiener Neudorf gegen Wien“: Es war ein spannendes Duell um den
Sieg der österreichweiten Abstimmung, welche denn nun die sauberste Gemeinde ist.
Sensationell: Wiener Neudorf gewinnt mit
215 Stimmen Vorsprung vor der Stadt Wien!!!

Wirtschaftshof und Lebenshilfe sorgen für einen sauberen Ort. DANKE!

Adieu, Retro-Charme der 1970er Jahre

Das Gemeindeamt ist in die Jahre gekommen und zum energietechnischen Alptraum verkommen.

Das Gemeindeamt heute: Thermisch saniert und optisch ansprechend

Die Fassadenbegrünung auf der Westseite wirkt wie eine Klimaanlage und kühlt den dahinterliegenden Sitzungssaal selbst an sehr heißen Sommertagen auf Wohlfühltemperatur.

Das Wasser des schönen Brunnens und die Bäume am Vorplatz beeinflussen das lokale Kleinklima positiv.

Ein weiteres markantes Gebäude mit Retro-Charme verabschiedet sich nächstes Jahr: Das ehemalige Versteigerungshaus

Das neue Gebäude am Areal des ehemaligen Versteigerungshauses wird um mehr als die Hälfte niedriger als das im Jahr 2007 geplante. Wäre der Widerstand nicht so groß gewesen, hätte die damalige SPÖ-Gemeindeführung einen 32 m hohen Turm genehmigt.

Der große Vorteil des Umweltforums: Als Bürgerliste setzen wir uns ausschließlich für die Interessen unserer Gemeinde ein.

Neugestaltete Hauptstraße von Wiener Neudorf

Unsere Hauptstraße im Mai 2019

Die Hauptstraße im Jahr 2015: Abgesandelt, laut und täglich exklusiv 10.300 Autofahrern vorbehalten. Fußgeher hatten die Wahl zwischen einem gatschigen Trampelpfad entlang der Klostermauer im Süden und einem Gehsteig im Norden, der Menschen zum Gänsemarsch zwang.

Wir verteilten den Straßenraum gerecht auf alle Verkehrsteilnehmer. Damit haben wir nach Diktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ein Vorzeigeprojekt geschaffen. 4 Meter breite kombinierte Geh- und Radwege, bequeme Sitzgelegenheiten und Blumenbeete, die das Auge erfreuen.

Das Umweltministerium zeichnete beim Europäischen Radgipfel die neugestaltete Hauptstraße als europaweites Vorzeigeprojekt aus.

Wir UFOs haben uns von Beginn an vehement für einen von der Fahrbahn getrennten kombinierten Geh- und Radweg eingesetzt, damit Zu-Fuß-Gehende, Rollstuhlfahrende, Kinder mit Scooter, Kinderwägen, Menschen mit Rollator und Radfahrende gleichermaßen geschützt werden.Als die Diskussionen über Mehrzweckstreifen (durch weiße Markierung gekennzeichneter Radfahrstreifen auf der Fahrbahn) oder kombinierten Geh- und Radweg im vollen Gange war, kam vom Kuratorium für Verkehrssicherheit die Empfehlung, Radfahrende und die Autofahrende zu trennen. Grund sind die häufigen Unfälle durch die Dooring-Gefahr (= unachtsam geöffnete Autotüren gefährden Radfahrende).

 

Der goldene Griff des Umweltforums: Dorf/Stadterneuerung

Am 1.1.2017 wurde Wiener Neudorf in die Aktion NÖ Dorf- und Stadterneuerung (STERN) aufgenommen. Vier Jahre lang werden – begleitet durch die NÖ.Regional.GmbH – im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses Projekte gemeinsam erarbeitet.

Arbeitsschwerpunkte:
+ Mobilität, insbesondere Rad- und Fußverkehr
+ Image Wiener Neudorfs
+ Ortskern: Reaktivierung bzw. Entwicklung und Erlebbarmachen eines Ortskerns über die Schaffung attraktiver Angebote und Grünflächen.

In der Finanzkraft der Gemeinde liegt die Chance, das Hauptproblem – die negativen Auswirkungen des Verkehrs – zu lösen. Die gerechtere Verteilung des Straßenraumes auf alle Verkehrsteilnehmer kostet Geld. So viel Geld, das selbst für eine wohlhabende Gemeinde zur Belastung wird. Mit dem Vorschlag, die NÖ Dorf/Stadterneuerung nach Wiener Neudorf zu holen, ist uns UFOs der goldene Griff gelungen.

38,4% Förderquote für Millionen-Projekte seit 2015!

Das übertrifft selbst unsere kühnsten Erwartungen. Mit der Dorf/Stadterneuerung ist es gelungen, EU-Fördertöpfe anzuzapfen. Durch die Vernetzung mit anderen Gemeinden holten wir Know-how nach Wiener Neudorf und trugen unseres hinaus – eine klassische Win-Win-Situation.

Der STERN-Beirat bei seiner ersten Beiratssitzung im Juli 2017

Projekte mit STERN-Unterstützung: Neuer Jugendplatz mit der Pumptrackanlage, Grünraumgestaltung Antlspitz, Geh- und Radwege, Radabstellboxen, Inhalatorium, Fußgeherleitsystem, Spielplatz Funcourt, Mobilitätsfolder, Mobilitätsmappe, Vorplatzgestaltung Rathaus, Attraktivierung Klosterpark, Bäume mit Mehrwert, Jugendhaus, Vorplatz Eumig-Museum, Schulwegsicherheit.

STERN-Beirat im Jänner 2018: BürgerInnen und PolitikerInnen diskutieren über die Zukunft Wiener Neudorfs.

Umweltforum: 5 Jahre Verantwortung für Wiener Neudorf…

… Die Umweltpolitik rückte ins Zentrum des kommunalpolitischen Handelns.
… Unsere Gemeinde ist Vorreiter beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel.

In unserer umweltbelasteten Gemeinde war es mehr als notwendig, ab 2015 einen Schwerpunkt auf die Umweltpolitik zu legen. Für kommunale Verhältnisse wurden Verbesserungen in Rekordzeit umgesetzt. Das liegt am politischen Willen und an der Finanzkraft der Gemeinde. Viele Maßnahmen dienen dem Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und steigern gleichzeitig die Lebensqualität von uns Wiener Neudorferinnen und Wiener Neudorfern. Wir setzen auf eine ökologische Kehrtwende sowie eine Energie- und Mobilitätsstrategie und eine Verbesserung des Ortsbildes.

Was war unsere Leistung seit 2015?Das alles gab es vor 2015 noch nicht.
Eingesetzt -> Durchgesetzt -> Umgesetzt!

Diese Vielfalt an Maßnahmen konnte dank der Zustimmung des Gemeinderates und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Gemeindebediensteten verwirklicht werden.

Heute wollten wir Wiener Neudorf aufräumen und mussten feststellen: Es ist schon aufgeräumt! Unsere tüchtigen Wirtschaftshofmitarbeiter haben unsere Gemeinde bereits frühlingsfein herausgeputzt.

Trotz Regens machten sich heute mehr als 30 kleine und große Frühjahrsputzer auf den Weg. Die Ausbeute an Müll war äußerst spärlich. Wiener Neudorf wurde 2017 zu Recht per Online-Voting zur „Saubersten Gemeinde Österreichs“ gewählt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Fleißigen, die einsammelten, was andere gedankenlos fallen ließen!